SVB Aufbereitungsanlage

Durch eine ausgereifte mechanische Aufbereitungstechnik wird ein alternativer Baustoff mit guten bautechnischen Eigenschaften hergestellt.

Die Rohschlacke wird mit LKWs von der TREA Breisgau angeliefert und auf einem Lagerplatz vier Wochen vorgelagert. Hier kann die im Nassentschlacker der TREA abgekühlte und noch feuchte Rohschlacke (Wassergehalt ca. 20 %) entwässern. Nach dieser Vorlagerung wird die Schlacke über ein Sieb (400 mm) zur Abscheidung von Grobstoffen (z.B. Spülbecken) oder unverbrannten Bestandteilen (z.B. angekohlter Wurzelstock) auf verschiedene Förderbänder gegeben, in deren Verlauf insgesamt zwei weitere Siebe (40 und 11 mm) und drei Magnetabscheider sowie ein Wirbelstromabscheider zur Abtrennung von Eisen und Nichteisenschrott, installiert sind. Unverbrannte Bestandteile werden mit Hilfe eine Windsichters ausgeblasen.

Es entsteht eine Schlacke mit einem Kornspektrum 0/40, deren Siebschnitte und Kornabstufungen je nach Abnehmerwünschen (z.B. 0/11 bzw. 11/40) verändert werden können. Damit alle hydrochemischen Prozesse abgeschlossen sind, lagert die Schlacke nach der mechanischen Aufbereitung noch mindestens zwei Monate nach. Hierbei wird durch Bedüsung mit Brauchwasser auf eine ausreichende Befeuchtung und damit auf einen optimalen Verlauf des Alterungsprozesses geachtet.

Aus 1000 kg Rohschlacken entstehen in etwa: Kuchendiagramm aus Faltblatt SVB

Das gesamte Grundstück der Aufbereitungsanlage ist wasserdicht versiegelt. Das anfallende Oberflächenwasser wird in Regenrückhalte- und Brauchwasserbecken gesammelt. Oberflächenwasser, das nicht als Brauchwasser zur Befeuchtung der Halden und der Straßen zur Staubminderung benötigt wird, wird je nach Verschmutzungsgrad dem Regenwasser- bzw. dem Schmutzwasserkanal zugeleitet.

Kuchendiagramm

Aus 1000 kg Rohschlacken entstehen in etwa:

Kuchendiagramm


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